Kredit ohne Vermittlungsgebühr

Kredit ohne Vermittlungsgebühr

Gebühren bezahlen, nur damit ein Kredit vermittelt wird? Für viele Verbraucher ein absolutes No-Go. Immerhin gibt es ausreichend Angebote für Kredit ohne Vermittlungsgebühr. Aber warum wird eigentlich eine Vermittlungsgebühr erhoben? Und woran erkennt man einen Kredit ohne Vermittlungsgebühr?

Doch es gibt auch immer noch viele Angebote, die Sie hinter die Fichte führen wollen. Die Extrakosten sind inzwischen sogar sehr gut versteckt und taucht mitunter lediglich im Effektivzins auf.

Was ist eine Vermittlungsgebühr?

Eine Vermittlungsgebühr ist eine Art Provision für die Vermittlung von Krediten. Sie kann in Form einer Vorkasse oder auch als Bearbeitungsgebühr im Effektivzins auftreten. Ein genauer Blick in die Vertragsunterlagen ist daher immer empfehlenswert. Vor allen Dingen dann, wenn die Gebühr nicht entrichtet werden soll.

Wer erhebt eine Vermittlungsgebühr?

Eine Vermittlungsgebühr wird in der Regel von Kreditvermittlern erhoben. Doch auch Kreditportale wie Maxda oder Bon Kredit erheben eine Vermittlungsgebühr. Diese wird fällig wenn der Kredit zustande kommt.

Die Kreditportale stellen ihr Portal nur für Geldgeber und Kreditinteressenten zur Verfügung. Sie bringen somit beide Parteien zusammen, arbeiten aber für keinen speziellen Geldgeber. Daher wird die Vermittlungsgebühr auch vom Kreditnehmer erhoben.

Wer einen Kredit ohne Vermittlungsgebühr wünscht, muss daher solche Anbieter umgehen. Sie sind meist auch nur dann interessant, wenn die klassischen Geldgeber den Kredit aufgrund einer mangelhaften Bonität ablehnen.

Woran erkennt man einen Kredit ohne Vermittlungsgebühr?

Einen Kredit ohne Vermittlungsgebühr erkennt man daran, dass im Effektivzins kein Posten zu finden ist, der auf eine Vermittlungsgebühr hinweist. Und auch als Vorkasse sollte keine Vermittlungsgebühr verlangt werden. Besonders bei Letzterem sollte sehr kritisch geprüft und überlegt werden, ob solch ein Angebot in Anspruch genommen wird. Denn eine Vorkasse weist in der Regel sehr deutlich auf eine unseriöse Arbeitsweise hin und garantiert nicht, dass es am Ende auch wirklich zu einem Kreditabschluss kommt.

Wer sicherstellen will, dass er auf jeden Fall einen Kredit ohne Vermittlungsgebühr nutzt, der sollte seinen Kredit immer direkt beim Geldgeber aufnehmen. Also bei einer Bank oder Sparkasse. Wer den direkten Kontakt zum Geldgeber sucht und alle Abläufe der Kreditaufnahme direkt über ihn abwickelt, muss nämlich auch keinen „Zwischenhändler“ bezahlen.

Zudem ist es so, dass bei seriösen Kreditvermittlern die Banken die Vermittlungsgebühr bezahlen. Denn der Vermittler arbeitet für die Bankhäuser und bezieht über diese auch sein Einkommen.

5 Tipps zum Umgehen der Vermittlungsgebühr

Um einen Kredit ohne Vermittlungsgebühr nutzen zu können, sollte folgende Vorgehensweise verfolgt werden:

  1. Gezielt nach Kreditangeboten suchen, die direkt bei einem Bankhaus in Anspruch genommen werden können.
  2. Für die Suche nach einem passenden Kreditangebot einen Vergleichsrechner nutzen. Dieser zeigt nämlich meist nur Angebote von Bankhäusern auf und schließt die Vermittler aus.
  3. Im Kleingedruckten genau schauen, ob weder eine Vermittlungsgebühr noch eine Bearbeitungsgebühr verlangt wird. Die Vermittlungsgebühr wird nämlich gerne auch einmal als Bearbeitungsgebühr bezeichnet.
  4. Alle Informationen und Rücksprachen zum Kredit direkt mit dem Bankhaus abwickeln.
  5. Restschuldversicherung oder Risikolebensversicherung nicht über den Kreditgeber abschließen, sondern selbst nach passenden Angeboten suchen.

Ansonsten erhebt nämlich die Bank eine Gebühr für die Vermittlung der Versicherung. Passende Versicherungsangebote lassen sich bei jeder Versicherungsgesellschaft finden. Auch hier lohnt es, für die Suche einen Vergleichsrechner zu nutzen und den Abschluss direkt online vorzunehmen.

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