Kredit trotz Elterngeld

Kredit trotz Elterngeld

Kredit trotz Elterngeld ist nicht für Luxusgüter, sondern wichtig. Viele Eltern haben das Problem, alle Anschaffungen für den Nachwuchs aus eigener Kraft zu bezahlen. Denn Kinder kosten viel Geld – vor allen Dingen dann, wenn sie gerade frisch geboren wurden.

Kinderzimmer, Kinderwagen, Babyschale, Bekleidung, Fläschchen, Schnuller und Co – alles kostet Geld und alles muss relativ zeitgleich angeschafft werden. Mehrere tausend Euro sind da schnell investiert. Doch steht das Geld nicht zur Verfügung, weil es im Vorfeld nicht angespart werden konnte, dann treten schnell Probleme auf. Ein Kredit muss dann her, um die Finanzierung der Anschaffungen sicherzustellen.

Wer bezieht Elterngeld?

In der Regel fallen die geplanten Anschaffungen in die Zeit, in der die jungen Eltern Elterngeld beziehen. Dieses wird anhand des letzten Einkommens berechnet und soll als Ausgleich für den Elternteil gelten, der durch die Betreuung des Nachwuchses nicht oder nur teilweise arbeiten gehen kann.

Das Elterngeld beträgt 60 Prozent des letzten Einkommens und wird für 12 oder 14 Monate gewährt. Je nachdem, ob nur ein Elternteil oder beide Elternteile in Elternzeit gehen. Soll ein Kredit trotz Elterngeld aufgenommen werden, müssen für die Aufnahme einige Dinge beachtet werden. Denn Elterngeld gilt nicht als Einkommen, sondern als Sozialleistung.

Kredit trotz Elterngeld – welche Besonderheiten gelten?

Da das Elterngeld kein Einkommen darstellt, kann es für die Berechnungen rund um den Kredit trotz Elterngeld nicht genutzt werden. auf jeden Fall dann nicht, wenn der Kredit mit dem Elterngeld ganz regulär bei einem Bankhaus aufgenommen wird.

Wird er hingegen über einen Händler in Anspruch genommen, spielt das Elterngeld nur eine geringe Rolle. Es stellt daher kein Hindernis für den Kredit dar. Denn der Händler wird sich lediglich nach Einnahmen erkundigen. Und das Elterngeld stellt eine Einnahme dar. Ebenso wie das Kindergeld oder Arbeitslosengeld und Krankengeld. Die Art und Weise der Aufnahme vom Kredit trotz Elterngeld entscheidet somit darüber, ob der Kredit aufgenommen werden kann oder nicht.

Eine weitere Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass das Elterngeld nur für einen bestimmten Zeitraum bewilligt wird. Bei größeren Kreditsummen und einer langen Laufzeit muss daher sichergestellt werden können, dass der Kredit auch nach dem Ende des Elterngeldes weiter bedient werden kann. Ein zweiter Kreditnehmer sollte daher vorhanden sein.

Was bringt der zweite Kreditnehmer?

Der zweite Kreditnehmer bringt vor allen Dingen finanzielle Sicherheit in den Kredit. Hat dieser nämlich ein reguläres Einkommen, kann damit der Kredit trotz Elterngeld abgesichert werden. Reicht das Elterngeld nicht aus oder treten finanzielle Schwierigkeiten auf, kann der zweite Kreditnehmer die Ratenzahlungen übernehmen. Die Geldgeber sehen es gerne, wenn eine solche zusätzliche Absicherung vorhanden ist.

Zudem wird es den Kredit trotz Elterngeld direkt von den Banken nur dann geben, wenn dieser zweite Kreditnehmer vorhanden ist. Sicherlich kann man tricksen und den Kredit dann aufnehmen, wenn noch das Einkommen bezogen wird. Doch im eigenen Interesse sollte man als Kreditnehmer niemals auf Sicherheiten verzichten. Vor allen Dingen dann nicht, wenn man für ein kleines Baby verantwortlich ist.

Empfehlenswert ist es zudem, den Kredit trotz Elterngeld nur dann in Angriff zu nehmen, wenn dieser tatsächlich benötigt wird. Luxusgüter sollten damit nicht finanziert werden. Die Zeit dafür ist dann gekommen, wenn beide Elternteile wieder arbeiten gehen und sich die finanziellen Verhältnisse gebessert haben.

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