Minus auf dem Girokonto beenden: niedrig verzinsliche Ratenkredite helfen

Minus auf dem Girokonto beenden: niedrig verzinsliche Ratenkredite helfen

Viele Verbraucher in Deutschland kennen die Situation: die Waschmaschine ist plötzlich defekt und muss natürlich schnell ersetzt werden, sodass auf einen Schlag ein Betrag zwischen durchschnittlich 400 und 800 Euro fällig wird. In den meisten Fällen wird der Kaufpreis durch die Inanspruchnahme des Dispositionskredites aufgebracht. Genau dieser auf dem Girokonto verfügbare Kreditrahmen ist es allerdings, der dazu führt, dass das Girokonto anschließend nicht nur Wochen oder Monate, sondern Jahre im Minus bleibt.

Der Hauptgrund besteht darin, dass seitens der Kontoinhaber keine Pflicht besteht, den beanspruchten Kreditrahmen bis zu einem gewissen Zeitpunkt wieder auszugleichen. So wird der negative Kontosaldo quasi zur Gewohnheit, was natürlich in finanzieller Hinsicht ein absolut negativer Punkt ist. In schlimmeren Fällen kann es sogar dazu kommen, dass der Dispositionskredit immer öfter und in größerem Umfang genutzt wird, sodass letztendlich sogar eine Überschuldung die Folge sein kann.

Ratenkredite heutzutage erheblich günstiger als Dispositionskredite

Insbesondere dann, wenn die zuvor beschriebene Situation eintritt, der Dispositionskredit also nicht nur kurz und in geringerem Umfang, sondern stattdessen langfristig und mit einigen Tausend Euro beansprucht wird, kann ein Ratenkredit die erheblich bessere Alternative sein. Zunächst einmal sind Ratenkredite zu einem deutlich günstigeren Zinssatz als Dispokredite erhältlich. Wer also sein Girokonto beispielsweise ständig mit durchschnittlich 2.000 Euro in Anspruch nimmt, der sollte den Betrag besser in einen Ratenkredit umschulden. Durch die niedrigen Zinsen ist es so problemlos möglich, je nach Sollsaldo auf dem Girokonto zwischen 100 und sogar bis zu mehr als 1.000 Euro im Jahr an Zinsen einzusparen. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Beispielrechnung des Verbraucherportals Check24.

Einsparpotenzial beim Ratenkredit ist enorm

Wer sein Girokonto bzw. den zur Verfügung gestellten Dispositionskredit zum Beispiel im Schnitt mit 4.000 Euro in Anspruch nimmt, der zahlt auch aktuell noch im bundesweiten Durchschnitt dafür jährliche Zinsen in Höhe von rund 400 Euro. Der bundesweite Dispozins beträgt im Durchschnitt nämlich nach wie vor knapp 10 Prozent. Wer sich hingegen stattdessen für einen Ratenkredit entscheidet, der zum Beispiel über das Verbraucherportal Check24 zu einem Durchschnittszins von effektiv lediglich etwas mehr als 2,5 Prozent zu erhalten ist, der zahlt lediglich rund 100 Euro. Insofern beträgt das Einsparpotenzial in diesem Beispiel nicht weniger als etwa 300 Euro pro Jahr.

Ratenkredit kann ebenso zur Umschuldung anderer Kredite genutzt werden

Der Ratenkredit daran kann allerdings selbstverständlich nicht nur genutzt werden, um damit einen teuren Dispokredit abzulösen. Stattdessen sehen sich zahlreiche Verbraucher aktuellen in der Situation, dass sie für einen oder mehrere bestehende Ratenkredite vielleicht einen mittlerweile überteuerten Zinssatz von 8, 10 oder mehr Prozent zahlen. Wie bei den Immobilienkrediten, so sind auch die Zinsen im Bereich der Ratenkredite nämlich in den vergangenen Jahren teilweise deutlich gesunken. Daher macht es in solchen Fällen Sinn, die relativ teuren Ratenkredite durch einen neuen Konsumentenkredit abzulösen, der sicherlich mit einem niedrigeren Zinssatz ausgestattet ist.

Auf die passende Monatsrate achten

Unabhängig davon, ob Sie einen neuen Ratenkredit aufnehmen, um damit den Sollsaldo auf Ihrem Girokonto auszugleichen oder ob damit bestehende andere Ratenkredite abgelöst werden sollen, sollten Sie die zu vereinbarende monatliche Kreditrate stets mit Bedacht wählen. So wäre es beispielsweise ein Fehler, nah an Ihre finanzielle Belastbarkeit zu gehen, sodass die monatliche Kreditrate vielleicht bei der ersten unvorhergesehenen finanziellen Ausgabe nicht mehr tragbar ist. Daher ist es wichtig, dass Sie die Kreditrate wirklich gut tragen können.

Eine große Hilfe kann dabei die Einnahmen- und Ausgabenrechnung sein, die Ihnen einen Überblick darüber gibt, wie viel Geld von Ihrem monatlichen Einkommen im Durchschnitt eigentlich tatsächlich frei zur Verfügung stehen. Die Darlehensrate, die Sie dann beim Ratenkredit vereinbaren, darf keinesfalls höher als dieses frei verfügbare Einkommen sein. Die meisten Experten empfehlen sogar, dass nach Abzug der monatlichen Kreditrate vom frei verfügbaren Einkommen immer noch ein Polster von mindestens 100 bis 200 Euro im Monat vorhanden sein sollte.

Nach dem Girokonto-Ausgleich nicht wieder ins Minus rutschen

Ein weiterer wichtiger Tipp, der wiederum die Umschuldung des Dispositionskredites bzw. Sollsaldos auf dem Girokonto in einen Ratenkredit betrifft, besteht darin, dass Sie nach dem Ausgleich des Girokontos nicht wieder in alte Gewohnheiten verfallen, und den Dispositionskredit praktisch nach einigen Wochen wieder nutzen. Hilfreich kann es daher sein, dass Sie mit Ihrer Bank vereinbaren, dass der Dispositionskredit auf dem Girokonto entweder komplett gestrichen oder zumindest deutlich reduziert wird. In diesem Fall müssen Sie sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Bank dann eventuell selbst kleinste Überziehungen des Girokontos nicht mehr zulassen wird.

Wichtig ist diese Maßnahme jedoch auf jeden Fall, denn nachdem Sie eine Umschuldung mittels eines Ratenkredites vorgenommen haben ist es natürlich äußerst kontraproduktiv, wenn Sie trotzdem den Dispositionskredit anschließend wieder nutzen. In dem Fall hätten Sie nämlich mehr Schulden als zuvor und auch die finanzielle Belastung würde höher liegen, sodass der gesamte Sinn und Zweck der Umschuldung ad absurdum geführt worden wäre.

Den passenden Ratenkredit mittels eines Vergleichs finden

Die einzige Frage, die sich im Zusammenhang mit der zuvor dargestellten Situation für viele Verbraucher sicherlich noch stellt, besteht darin, wie Sie einen günstigen Ratenkredit finden. Diese Frage ist allerdings sehr einfach zu beantworten, denn die zahlreichen Verbraucherportale im Internet ermöglichen einen Vergleich der Angebote. Daher ist es meistens schon innerhalb weniger Minuten möglich, durch einen Vergleich die günstigsten Kreditangebote ausfindig zu machen. Denken Sie allerdings daran, dass eine Umschuldung nur dann Sinn macht, wenn Sie anschließend einen geringeren Effektivzins als vorher zahlen.

Bild: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Raus-aus-dem-Minus-Mit-guenstigem-Ratenkredit-teure-Darlehen-abloesen-13652691.html

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