Viele Verbraucher nach wie vor von Überschuldung bedroht

Viele Verbraucher nach wie vor von Überschuldung bedroht

Viele Verbraucher nach wie vor von Überschuldung bedroht

Auf der einen Seite haben die gesunkenen Kreditzinsen in der Vergangenheit dazu geführt, dass sich immer mehr Bürger in Deutschland beispielsweise eine Immobilienfinanzierung leisten konnten. Andererseits ist allerdings nach wie vor festzustellen, dass es zahlreiche Verbraucher gibt, die von einer Überschuldung bedroht sind. Das liegt sicherlich auch daran, dass es eben nicht nur eine Kreditrate ist, die im Laufe der Jahre nicht mehr tragbar geworden ist, die zu einer Überschuldung führen kann.

Zahlreiche Gründe für mögliche Überschuldung

Die Gründe, warum eine Überschuldung auftreten kann, sind relativ vielfältig. Zu nennen sind hier beispielsweise Trennung vom Partner, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit, eine längere Arbeitsunfähigkeit sowie Konsumausgaben, bei denen der jeweilige Verbraucher schlichtweg über seine Verhältnisse gelebt hat. Aber auch in der Summe zu hohe Kreditraten durch zu viel aufgenommene Darlehen können natürlich in vielen Fällen dazu führen, dass eine Überschuldung auftritt.

Was ist eine Überschuldung?

Viele Verbraucher haben dem Begriff Überschuldung zwar bereits gehört, wissen aber nicht genau, was damit eigentlich gemeint ist. Als Überschuldung wird in der Praxis der Tatbestand bezeichnet, der dazu führt, dass die monatlichen Ausgaben praktischen dauerhaft höher als die Einnahmen sind. Vereinfacht dargestellt gelten also solche Personen als überschuldet, deren monatliches Einkommen nicht ausreicht, um alle regelmäßigen Ausgaben abzudecken. Dabei geht es nicht um einen Liquiditätsengpass, der vielleicht einmal einige Wochen oder Monate auftreten kann, sondern aus der Einkommen- und Ausgabenrechnung ist dann ersichtlich, dass die Ausgaben tatsächlich dauerhaft höher als das Einkommen sind.

 Überschuldung vermeiden als wichtiger Schritt

In vielen Fällen stellen beispielsweise Schuldnerberater fest, dass es gar nicht hätte zur Überschuldung kommen müssen, wenn die betroffenen Verbraucher rechtzeitig reagiert hätten. In vielen Fällen wäre es möglich gewesen, den Eintritt der Überschuldung mit einem rechtzeitigen Eingreifen zu vermeiden. Dazu gehört zum Beispiel, dass teure Kredite vorzeitig abgelöst und durch günstigere Darlehen ersetzt werden. So ist es zum Beispiel möglich, die finanzielle Belastung in Form von Kreditraten deutlich zu reduzieren. Ein weiterer Schritt, für den in den weitaus meisten Fällen Potenzial bei nahezu allen Verbrauchern besteht, ist die Reduktion der Ausgaben. Wer beispielsweise am Rande der Überschuldung steht, kann häufig unter anderem auf eine Schachtel Zigaretten, intensive Nutzung des Smartphones oder andere Ausgaben verzichten bzw. diese zumindest reduzieren, die im weiteren Sinne in den Freizeitbereich feiern. An den fixen Kosten lässt sich natürlich selten einsparen, wie zum Beispiel am Stromverbrauch oder an Versicherungsbeiträgen. Dennoch gibt es auch hier mit unter Möglichkeit, zu günstigeren Angeboten zu wechseln.

Rechtzeitig reagieren: Schuldnerberatung kann helfen

Sollte es bereits zu spät sein und die Überschuldung ist eingetreten, gibt es nach wie vor die Chance, durch aktives Handeln eine Verbesserung des Zustandes herzustellen. Wer dies nicht alleine schafft, weil vielleicht die Ideen fehlen, durch welche Maßnahmen die Überschuldung wieder in den Griff zu bekommen ist, kann sich vertrauensvoll an eine Schuldnerberatung wenden. Diese Angebote gibt es sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos, denn Schuldnerberatungen existieren beispielsweise bei verschiedenen karitativen Einrichtungen. Die Verbraucherzentralen haben ebenfalls häufig die Möglichkeit, überschuldeten Personen zu helfen oder zumindest gute Ratschläge zu geben, wie man die Situation angehen und den Zustand somit verbessern könnte.

Bildquelle: #118807978 – © kieferpix – Fotolia.com (https://de.fotolia.com/id/118807978#)

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